Auch wenn der Som­mer nun end­gül­tig vor­bei ist, muss es des­we­gen nicht trist und öde in der Küche zuge­hen. Gera­de der Herbst bie­tet wun­der­vol­le Zuta­ten. Und die küh­len Tem­pe­ra­tu­ren machen end­lich wie­der Lust auf Sup­pen, hei­ße Geträn­ke, Gemüt­lich­keit und Ruhe.
Ich tei­le heu­te mei­ne 5 Lieb­lings­herbst­re­zep­te mit dir, von denen ich ein­fach nicht genug bekom­men kann, auf die mich manch­mal schon im Som­mer freue und die mein Immun­sys­tem bes­tens auf die kal­te Jah­res­zeit vorbereiten.

Rote Bete — Apfel – Salat

Zuta­ten für 2 Portionen:

  • 250 g Rote Bete
  • 1 säu­er­li­cher Apfel (150 g, z. B. Elstar)
  • 2 El Zitronensaft
  • 3 El Apfelsaft
  • Salz,Pfeffer
  • 4 El Olivenöl
  • 3 El Sonnenblumenkerne
  • 100 g Feta
  • ½ Bee­te Kresse

Zube­rei­tung:
Rote Bete waschen, put­zen, schä­len und grob ras­peln. Den Apfel vier­teln, ent­ker­nen und eben­falls grob ras­peln. Alles zusam­men 1 El Zitro­nen­saft mischen und 4 El Oli­ven­öl ver­mi­schen. Son­nen­blu­men­ker­ne in einer Pfan­ne ohne Fett rös­ten und zum Salat geben. Mit Zitro­nen­saft mit Apfel­saft und Salz und Pfef­fer abschme­cken. Den Feta zer­brö­seln und unter­mi­schen. Abge­schnit­te­ner Kres­se über den Salat streuen 

Maronensuppe

Zuta­ten für 2 Portionen:

100 g Maro­nen
2 Pas­ti­na­ken
3 Kar­tof­feln
1 Zwie­bel
1 Zitro­ne
700 ml Gemü­se­brü­he
150 ml Man­del­milch
Salz, Pfef­fer
Mus­kat­pul­ver
Lor­beer­blatt
Ing­wer
Kres­se oder Schnittlauch

Zube­rei­tung:

Kar­tof­feln, Pas­ti­na­ken und Zwie­bel schä­len und in Wür­fel schnei­den. Maro­nen grob hacken. In einem gro­ßen Topf 2 El Öl erhit­zen und die soeben vor­be­rei­te­ten Wür­fel ca. 1–2 Minu­ten anschwit­zen. Anschlie­ßend mit der Gemü­se­brü­he ablö­schen. Lor­beer­blatt und Ing­wer dazu geben. Bei geschlos­se­nem Deckel ca. 10 Minu­ten köcheln las­sen. Nach der Koch­zeit das Lor­beer­blatt ent­fer­nen. Die Man­del­milch hin­zu­fü­gen und die Sup­pe mit einem Pürier­stab cre­mig pürie­ren. Mit Zitro­nen­saft, Mus­kat, Salz und Pfef­fer abschme­cken. Die Kres­se vom Wur­zel­bal­len schnei­den, den Schnitt­lauch in fei­ne Rin­ge schnei­den. Die Sup­pe auf tie­fen Tel­lern ver­tei­len und mit den fri­schen Kräu­tern bestreuen.

Kürbiscurry

Zuta­ten für 2 Portionen:

  • ½ Kür­bis
  • 100 g Lin­sen (vor­ab 8–10 Stun­den in Was­ser einweichen)
  • 250 ml Soja­sah­ne / Sahne
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwie­bel
  • ½ Cur­ry­pul­ver (ech­tes Curry)
  • 1 Msp. Kurkuma
  • Salz, Pfef­fer
  • 1 Msp. Chili

Den Kür­bis ggf. schä­len. Hok­kai­do­kür­bis muss nicht geschält wer­den. Ich mach es den­noch, ein­fach weil ich mäke­lig bin… Den Kür­bis in kochen­dem Salz­was­ser für 5–8 Minu­ten garen. Die Lin­sen abgie­ßen und mit fri­schem Was­ser weich kochen (12–12 Minu­ten, das hängt davon ab, wie lan­ge die Lin­sen vor­her ein­ge­weicht wur­den) Das Was­ser an die­ser Stel­le nicht sal­zen, es kann sonst pas­sie­ren, dass sie nicht weich wer­den. Zwie­bel abzie­hen und wür­feln. Kür­bis­wür­fel und Zwie­bel in einer Pfan­ne scharf anbra­ten. Nun die Gewür­ze dar­über streu­en, kurz umrüh­ren und mit der Sah­ne ablö­schen. Das ganz nun bei klei­ner Hit­ze etwas zie­hen las­sen. Mit der Brü­he für die rich­ti­ge Kon­sis­tenz sor­gen, durch den Kür­bis dickt die Soße sehr stark nach. Nun die gekoch­ten Lin­sen hin­zu­ge­ben und mit Salz und Pfef­fer abschmecken.

Pumpkin Chai Latte

Du brauchst für ein gro­ßes Glas Pump­kin Chai Latte:

  • 1 Espres­so oder schwar­zen Tee
  • 150 ml Man­del­milch (unge­süßt)
  • 2 EL gekoch­ter, pür­rier­ter Kürbis
  • 1–2 TL Chai-Gewürz
  • 1 EL Agavendicksaft
  • Das Gewürz ist schnell selbst zusam­men gestellt aus:
  • 4 EL Zimt
  • 4 TL Muskat
  • 4 TL Ingwerpulver
  • 2 TL Nelkenpulver

Für das Herbst­ge­tränk die Milch erwär­men. Zusam­men mit dem noch war­men Espres­so und den übri­gen Zuta­ten in einen Mess­be­cher geben. Mit einem Pürier­stab ordent­lich für Tur­bu­len­zen sor­gen, alles gut ver­mi­schen und schau­mig rüh­ren las­sen. In eine Tas­se oder Glas umfül­len und genie­ßen. Allein schon der Duft in der Küche ist es wert. Himmlisch!

Apfel-Mandel-Muffins

Zuta­ten:

  • 140 g Haferflocken
  • 140 g gemah­le­ne Mandeln
  • 2 Eier
  • 6 EL Pfalanzenöl
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g Ery­thrit oder Xylit
  • 1 TL Vanillepulver
  • 1 Pise Salz
  • 2 klei­ne Äpfel
  • Man­del­blätt­chen

Den Ofen auf 200°C vor­hei­zen. Die Hafer­flo­cken in einen Mixer oder Zer­klei­ne­rer geben und ein paar Minu­ten zu einem gro­ben Mehl ver­ar­bei­ten. Die Hafer­flo­cken zusam­men mit den gemah­le­nen Man­deln, dem Back­pul­ver, dem Salz und dem “Zucker” in eine gro­ße Schüs­sel geben. Die Äpfel vier­teln und von Ker­nen befrei­en. Die Apfel­stü­cke nun mit einer Rei­be grob ras­peln. In einem Mess­be­cher die Milch abmes­sen, die 2 Eier, das Vanil­le und das Öl dazu geben. Alles gut ver­quir­len. Nun die feuch­ten Zuta­ten mit den tro­cke­nen Zuta­ten ver­mi­schen. Zum Schluss die geras­pel­ten Äpfel dazu geben. Die Mas­se in Muff­in­förm­chen ver­tei­len und zum Schluss jeden Muf­fin mit ein paar Man­del­blätt­chen ver­zie­ren. Nun für ca. 20 Minu­ten backen.

Wenn dir mei­ne Herbst­re­zep­te gefal­len haben, dann schau dir gern mei­ne Rezept­samm­lugn Gesund to go an. Hier bekomsmt du wun­der­vol­le Rezep­te, mit denen du dein Früh­stück, dein Mit­tag­essen und auch Snacks für dei­nen Tag zube­rei­ten kannst. Die Rezep­te sind all­tags­taug­lich, ein­fach zuzu­be­rei­ten und vor allem meal prep geeig­net. So kannst du dir dei­ne Mahl­zei­ten ganz in Ruhe vor­be­rei­ten und brauchst dann am Mor­gen, bevor es zur Arbeit geht, nur noch in den Kühl­schrank greifen.